Solidarität mit Hospiz im Ahrtal

Spontane Sammelaktion der Mitarbeitenden des Hospizes Emmaus für ihre von der Hochwasser-Katastrophe betroffenen Kolleg*innen in Bad-Neuenahr

29.07.2021

"Solidarität bis zum Schluss" - das Motto der Hospiz- und Palliativbewegung, ist gelebte Wirklichkeit in unserem Hospiz. Solidarität da, wo Menschen in Not sind und unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung brauchen.

 

Als klar wurde, dass auch das Hospiz im Ahrtal, ebenfalls unter Beteiligung der Marienhaus Unternehmensgruppe wie das Hospiz Emmaus, von der Hochwasserkatastrophe betroffen ist, wurde eine spontane Sammelaktion unter den Mitarbeitenden gestartet.

 

Die Schilderungen der Kollegin aus Bad Neueunahr machen betroffen und traurig - so musste das Haus, das Gott sei Dank weitgehend verschont blieb, geräumt und die sterbenden Menschen verlegt werden. Positiv ist, dass alle auf Palliativstationen gut untergebracht werden konnten und die meisten vom Pflegeteam des Hospizes weiter begleitet werden können. Die Kolleg*innen und viele Helfer*innen hatten bis zuletzt versucht, den Betrieb des Hospizes aufrecht zu halten, aber nach dem Zusammenbruch der Infrastruktur sei dies nicht mehr möglich gewesen.

 

"Erschöpft, traumatisiert und verzweifelt" - so beschreiben die Kolleg*innen die Situation vor Ort. Mehrere Pflegekräft sind privat betroffen und haben alles verloren. Aber es gibt auch die Hilfsbereitschaft und die Solidarität untereinander - das gibt Hoffnung.

 

Mitarbeitende unseres Hospizes, die in Hilfsorganisationen ehrenamtlich tätig sind, werden vom Dienst frei gestellt um im Katastrophengebiet helfen zu können. So berichtet eine Pflegekraft von ihrem Einsatz im Ahrtal, den schlimmen Bildern, dem ätzenden Geruch und den bedrückenden aber auch den bewegenden Momenten. Wenn etwa Kinder sich einen Spielplatz zurück erobern und im Spiel versunken das Chaos um sich herum vergessen können. 

 

Die Hilfsbereitschaft sei enorm, schildert die Kollegin, der Hilfebedarf jedoch ebenso! 

 

 

 

Hospiz Emmaus

Am Hirschberg 1c
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